Medialität unterscheidet sich für mich nicht wesentlich von wirklich inspirierter Improvisation in der Musik: man öffnet sich, versucht alles Gelernte zu vergessen und gibt das wieder, was in einen hineinströmt. Man fungiert also gewissermaßen als Kanal und stellt all sein erworbenes Handwerkszeug zur Verfügung. Im besten Fall „wird man gespielt“ und wächst dadurch im wahrsten Sinne des Worte über seine eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse hinaus. Es kommt „Höheres“, „Anderes“ oder „Ungeahntes“ zur Musik dazu und sowohl Spieler als auch Publikum sind davon in besonderer Weise ergriffen oder berührt.

Eines dieser ergreifenden und berührenden musikalischen Ereignisse ist mir heute noch in besonderer Erinnerung, welches ich nachträglich  als Türöffner zu Spiritualität und Medialität sehe. Es war eine nächtliche Aufnahmesession, bei der ich ursprünglich ansprechende Barpianomusik aufnehmen wollte. Doch leider wollte keines der geplanten Stücke so recht gelingen und ich brach die Aufnahmen immer schon nach kurzer Zeit wieder ab. Schließlich beschloß ich – quasi als Befreiungsschlag – einfach „Irgendwas“ zu spielen. Ich drücke den Aufnahmeknopf und begann zu spielen – fast 3 Stunden am Stück bis tief in die Nacht! Ich spürte plötzlich eine Sicherheit, Bewusstheit und Gewissheit in dem, was ich spielte, wie ich es zuvor noch nie erlebt hatte. Und es sind Stücke entstanden, die jenseits von dem standen, was ich jemals geübt und verstanden hatte. Ich war einige Tage ergriffen von diesem Schlüsselereignis – spürte, dass eine Tür zu neuen Welten aufgegangen war.

Mediales Schreiben

Wenig später begann auch in der außermusikalischen Welt meine spirituelle Reise und ich begann Bücher zu lesen. In einem davon wurde das Ritual einer „Seelenanrufung“ beschrieben, demzufolge man Fragen an seine Seele stellen könne, um danach die Antwort medial aufzuschreiben. Das machte mich neugierig! Etwas unsicher, aber auch zweifelnd begann ich mit dem Ritual – stellte eine Frage und versuchte danach so flüssig und frei wie möglich, eine die Antwort aufzuschreiben. Doch es ging nur mühsam von der Hand und ich kritzelte lediglich ein paar einzelne Worte auf das Papier. Später habe ich mir meinen „Text“ durchgelesen – und war einigermaßen verwirrt: statt der großen Einsicht las ich Worte wie z.B. „Hartweizengrieß“ und „Taubenmist“!

Das sollte also die Nachricht meiner Seele für mich sein?

Erst im Nachhinein begriff ich, dass auch diese skurrilen Worte ein Anfang waren, meinen Verstand zu überlisten: denn ich benutze diese Ausdrücke ja quasi nie in meinem Alltag und hätte auch niemals „gedacht“, dass solche scheinbar plumpen Nachrichten das Resultat dieser Anrufung sein würden.

Ich blieb also weiterhin fasziniert und wiederholte das Zeremoniell in unregelmäßigen Abständen. Die Texte wurden länger, flüssiger und aussagekräftiger. Und vor allem: die Antworten halfen mir essentiel weiter und brachten mir viele neue Einsichten und Impulse für mein Leben! Ich integrierte also dieses mediale Schreiben über mehrere Jahre fest in mein Leben, sprach aber trotzdem lange Zeit mit niemandem darüber.

Ich begann außerdem, kurze mediale Gedichte zu verfassen, von denen einige in dem Buch „Seele schöner Götterfunken“ (V.Hasselmann) veröffentlicht wurden.

Medialitätsausbildung, Trance und Übung

Nach diesen Jahren des eigenen Entdeckens und Probierens, besuchte ich eine mehrteilige Medialitätsausbildung. Diese Ausbildung half mir dabei, die luftigen Themen etwas zu ordnen und Trancetechniken zu erlernen, die ein tieferes Eintauchen in die geistige Welt ermöglichen. Ich begann nun, die Texte in Trance zu sprechen anstatt sie aufzuschreiben und fühlte dabei eine neue Tiefe im Kontakt mit meinen Gesprächspartnern. In der Folgezeit und ohne mein Zutun kamen nun Leute auf mich zu und baten mich, für sie mediale Botschaften auf ihre Fragen zu übermitteln. Dieser Schritt war neu und ungewohnt für mich – hatte ich doch zuvor nur für mich selbst gechannelt. Doch meine Zweifel waren unberechtigt, denn jede Botschaft, die ich für andere übermittelte, hinterließ ein tiefe Wirkung und schien genau das zu sein, was die betreffende Person gebraucht hatte. Ich erfuhr in dieser Zeit der Übung viel Neues über die schier unendlichen geistigen Welten, sprach mit Verstorbenen ebenso wie mit Instanzen mit fremd anmutenden Namen. Auch für mich selbst ging ich immer wieder in Kontakt mit der geistigen Welt und stellte meine Fragen. Die liebevollen und umfangreichen Antworten haben mir viel über mein Leben bewusst gemacht und trugen letztendlich entscheidend zu meinem persönlichen Umbruch in der Lebensmitte bei (Aufgabe meines Lebens und meiner Arbeit in München, Reise ins Ungewisse).

Auch in der Zeit des Reisens und den damit verbundenen Sinnfragen, waren mir die medialen Botschaften ein treuer, liebevoller und weiser Begleiter.

Sie haben mich sanft geführt, unterstützt und ermutigt – immer aber mit der Intention verbunden, dass es letztlich meine ganz eigene Entscheidung ist, WIE und für WAS ich mich entscheide. Alles war immer als KANN und nicht als MUSS formuliert.

Erster Kontakt mit dem Kollektiv SOLIA

Am letzten Tag (am 9.3.2014) meines mehrmonatigem Aufenhaltes in einem indischen Ashram wachte ich sehr früh mit allerlei sorgenvollen Zukunftsgedanken auf:

„Wie soll es nun weitergehen nach der Rückkehr nach Deutschland? Wo ist mein Platz und meine Aufgabe?“

Ich stand auf und begab mich zu meiner allmorgendlichen Meditation auf’s Dach. Seltsamerweise hatte ich an diesem Morgen das Gefühl, mein Handy mit dem integrierten Diktiergerät mitnehmen zu müssen. Ich ließ es also im Aufnahmemodus mitlaufen und sprach vor Beginn der Meditation ungefragt folgende Worte auf:

„Stelle Dich in den Dienst des Höheren und entwickle Deine angelegten Fähigkeiten. Sie liegen noch brach und wollen genutzt werden. Wir brauchen Dich! Als Kommunikator für die Welt.

Lass Altes hinter dir und freue Dich auf Neues!

Wir sind bei Dir für alle Zeit
und grüßen aus der Ewigkeit“

 

Ich war tief gerührt von den Worten, obwohl ich noch keine Idee dazu hatte, was im Kern damit gemeint war. Und so vergingen weitere 2 Jahre, bis ich einen möglichen nächsten Schritt erkennen konnte.

Schreibe über das Buch des Lebens!

Im Mai 2016 träumte ich einen intensiven Traum, in dem es darum ging, eine Art Analyse über ein Buch zu schreiben: über das Buch des Lebens
Da ich das Buch aber weder kannte und noch gelesen hatte, wusste ich, dass ich „intuitiv“ darüber schreiben müsste und hatte auch das tiefe Gefühl, dass das gelingen könte. Im Traum war ich dann auf der Suche nach einem passenden Block, um darauf zu schreiben. Doch ich fand nur fast vollgeschriebene Blöcke, die kaum mehr Platz boten, um noch etwas darauf zu schreiben.

Am nächsten Morgen erinnerte ich mich an den Traum und mir fielen meine vielen handbeschriebenen Blöcke mit den medialen Botschaften der letzten Jahre ein. Ich begann die Durchsagen zu ordnen und zu archivieren – und trug mich mit dem Gedanken, eventuell einen „Blog“ (Block) zu erstellen, um einige Durchsagen mit allgemeinen Interesse zu veröffentlichen. Einige Tage später flog mir dann dieses Gedicht zu:

Gedicht SOLIA

Wie auch schon einige Jahre zuvor im Ashram, endete auch dieser Text mit den Worten „Wir grüßen aus der Ewigkeit!“ – eine Art klar erkennbare Unterschrift sozusagen.

Inspiriert von dem Traum und auch von dem Gedicht, begann ich, mich intensiver mit dem Projekt „Blog“ auseinanderzusetzen – zunächst einmal von der technischen Seite aus betrachtet. Ich begann damit, mich mit WordPress zu beschäftigen und eignete mir vielerlei Kenntnisse rund um Websitegestaltung und Programmierung an.

Schlüsselerlebnis Donald Trump

Für Politik interessierte ich mich in der Vergangenheit nie wirklich und verwendetete kaum Zeit dafür, mich auf dem Laufenden zu halten und Zusammenhänge zu verstehen. Bis zur hitorischen Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA! Ich verfolgte den Weg zur Wahl locker, aber auch interessiert – begann mich näher mit Donald Trump zu beschäftigen. In der Wahlnacht dann ging ich – wie so viele –  mit der Vorstellung zu Bett, dass Hillary Clinton am nächsten Morgen als gewählt bekannt gegeben würde. Und wieder hatte ich einen intensiven Traum: gefühlt träumte ich die ganze Nacht fast fiebrig davon, dass Donald Trump die Wahl gewinnen würde. Es war eine ungewohnt unruhige Nacht und das sonst für mich so neutrale politische Geschehen zog mich mit ungewohnter Wucht in seinen Bann.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte und erfuhr, dass Trump die Wahl tatsächlich gewonnen hatte, stellte sich bei mir eine eigenartige Stimmung ein. Eine Mischung aus Schock und der Gewissheit, es schon gewusst zu haben. In jedem Fall wollte ich mehr darüber erfahren. Und so begann ich, die geistige Welt zu befragen, um mehr über Donald Trump und diese historische US-Wahl zu erfahren.

Ohne zu wissen, dass Trump am 21.4.17 vereidigt wurde (ich war der Meinung, es wäre schon im Februar gewesen), habe ich intuitiv am Tag danach ein Channeling über seine Person gemacht. Dieses Channeling hat sich deutlich von allen Channelings davor unterschieden: ich hatte das Gefühl, so tief und klar wie nie zuvor mit der geistigen Welt verbunden zu sein. Auch die vermeindtliche Instanz  „AZRAEL“ war mir bis dato noch nicht bekannt.

Ich fragte in den Folgemonaten weiter nach – wollte mehr wissen über AZRAEL und seine Intention. Mir wurde gesagt, dass er im Verbund mit vielen anderen stehe und Teil eines Kollektivs sei. Dieses Kollektiv gibt sich mir namentlich als SOLIA zu erkennen (mehr Informationen über SOLIA hier). SOLIA „hat sich lose, aber aus bestimmten Grund zusammengetan, um Antworten zu geben“ (Zitat SOLIA). Ich ging immer öfter in Kontakt, um mehr über die Intention und Zusammensetzung dieses Kollektiv zu erfahren. Demzufolge ist SOLIA ein Kollektiv aus Heilern, die ihren Inkarnationszyklus schon abgeschlossen haben und sich nun auf der Astralebene zusammengeschlossen haben. Und sie waren auf der Suche nach einem Kanal, der sich bereiterklärt, Botschaften für ein neues Bewusstsein zu übermittlen.

Ich bekam in der Folgezeit also regelrecht Unterricht im medialen Empfangen von Botschaften: es wurde mir eine spezielle Einleitung in die Trance gezeigt, ich bekam Sprechübungen und ich wurde immer wieder motiviert, diesen Weg weiterzugehen.

Seitdem entstehen die SOLIA-Channelings, die uns und unser Dasein aus höherer Sicht betrachten und die ich hier auf SOLIA regelmäßig veröffentliche.

Hier geht’s zu den SOLIA-Channelings!

Ausblick

Medialität und Channeling ziehen sich nun in verschiedensten Formen knapp 10 Jahre durch mein Leben. Ich kann  weder beweisen noch wissenschaftlich belegen, ob es all die Instanzen der geistigen Welt tatsächlich gibt. Was ich aber im Kontakt mit SOLIA fühle, ist eine unglaubliche Wärme, Liebe und Leichtigkeit, die sich verströmt und tief berührt. Der für mich wichtigste Punkt ist jedoch der, dass jeder Kontakt zur geistigen Welt in den letzten Jahren maßgeblich dazu zur persönlichen Lebensveränderung und zu einem anderen Bewusstsein beigetragen hat. Das ist es, was für mich zählt und was es für mich persönlich wahr und nachvollziehbar macht.  Worte allein bleiben nur Worte – und es bleibt jedem selbst überlassen, sie zu überprüfen und zu entscheiden, wie tief er sich darauf einlassen möchte. Um dann auszuwählen, ob sie nützlich für sein Leben sind oder nicht.

Ich selbst bin dankbar dafür, dass sich die Tür zur Medialität über die Musik sanft geöffnet hat und ich damit eine schier unerschöpfliche Quelle der Inspiration und Bewusstwerdung für mich gefunden habe. Die geistige Welt ist für mich wie eine große Bibliothek voller Geheimnisse. Und ich freue mich jedesmal, wieder in dieser spannenden Bibliothek blättern zu können, um die gelesenen Seiten zu Papier und auch in die Welt zu bringen.

Das ist das, was ich – neben meiner Musik – als Beitrag in die Welt bringen kann und möchte.

STEFAN SCHMID


„Lasst Euch auf diese Texte ein wie Kinder. Glaubt nichts von alledem und findet heraus, wo Ihr Euch darin wiederfindet.
Findet zu Euch selbst und lasst Euch dabei helfen.

Die Worte enthalten alle Schlüssel zu Euren Fragen. Doch die Türen müsst Ihr selbst aufsperren. Wir können Euch nur die entsprechenden Schlüssel in die Hand legen. Das ist unsere Aufgabe und das ist unser Anliegen.

Dafür stehen wir zusammen und erfreuen uns an Euch als Hörer unserer Worte.“

SOLIA

 

 

 

 

 

 

 

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