Spieglein, Spieglein an der Wand – Spiegelmeditation

Spiegelmeditation

Spiegelmeditation – Spiegel seiner selbst werden

Spiegelmeditation ist eine wertvolle Persönlichkeitsarbeit: sich selbst im Spielgel betrachten zu können ohne sich zu bewerten! Schon nach kurzer Zeiz wirst Du merken, wie sich Dein gesamtes System entspannt und Du zur Ruhe kommst. Du lernst Dich zu aktzeptieren – so wie Du gerade bist! Und gleichzeitig wirst Du merken, dass Du auch andere Menschen einfach so sein lassen kannst, wie sie sind. Probiere es aus und lerne Dich ganz neu kennen!

SOLIA CHANNELING vom 2.6.2019

„Ankommen bei sich. Ankommen im Körper.“

„Der Wirbelwind der Zeit ist eine Krux für Euch. Das Stillstehen fällt Euch schwer, denn Eure Ausrichtung ist immer auf Ereignisse der Zukunft ausgelegt.

Wie kann also Ruhe im Moment entstehen?

Lasst Euch zunächst nieder an einem Ort, der Euch beliebt. Es muss kein ausgefallener Ort sein, aber er sollte Euch die Möglichkeit geben, die Zügel fallen zu lassen und für einige Zeit ungestört zu bleiben.

Versucht Euch zu entspannen – dort, wo Ihr Platz genommen habt. Entspannung kommt aus dem Inneren. Äußere Geschehnisse sind nicht verantwortlich für die Ruhe im Inneren.

Wie könnt Ihr also diese Ruhe finden in Euch selbst?
Oder besser gesagt: was hält Euch davon ab, in diese Ruhe zu gelangen?

Nehmt also Platz und lasst die Glieder baumeln.
Lasst los im Körper.
Lasst die Arme hängen und lasst den Kopf auf die Brust sinken.
Lasst den Atem los und gebt ihm Raum, das zu tun, was er gerne tun möchte.

Zeit zum Loslassen.
Zeit, um anzukommen.
Ankommen bei sich. Ankommen im Körper.

Euer Körper ist ein Wunder.
Ein Werk Gottes.
Eine einmalige Schöpfung.

Ihr seid einzigartig. Kein Vergleich ist in der Lage, Euch zu beschreiben oder zu definieren.

Es ist Eure Aufgabe, Euch zu entschlüsseln. Ihr seid die Einzigen, die das Geheimnis Eurer Natur lüften könnt. Kein anderer kann so tief blicken, wie Ihr selbst.

Aufwachen auf dem Dornröschenschlaf: das ist das, um was es geht.
Immer wieder aufwachen.
Immer wieder im Moment sein.

 

„Der Körper ist es gewohnt, sich krumm zu machen“

Richtet Euch nun auf und nehmt eine gerade Körperhaltung ein.
Bequem. Nicht zu fest. Nicht zu sanft.
Eine natürliche Körperspannung, die Euch hält.
Lasst Euch gerade sein.
Bleibt aufrecht und lasst Euch nicht verbiegen.

Der Körper ist es gewohnt, sich krumm zu machen, einzusinken und seine Haltung aufzugeben. Beobachtet also Eure Haltung und korrigiert das, was Euch richtig erscheint. Bleibt mit Eurem Bewusstsein in dieser aufrechten Haltung. Das genügt!

Das ist eine wichtige Lektion: äußere und innere Haltung überprüfen.

Beobachten. Wahrnehmen. Und verändern.

Haltung ist entscheidend für Eurer Leben. Eine Haltung zu finden, die Euch entspricht.

Welche Haltung möchtet Ihr einnehmen?

Beginnt mit der Körperhaltung! Denn Euer Körper ist das, was Eure Haltung nach außen transportiert. Haltung zu finden ist auch vergleichbar mit „Halt finden“. Eine Haltung finden für sich selbst.

Sich selbst Halt geben. Eine Form finden, um dieser Haltung Ausdruck zu verleihen.

Tretet vor den Spiegel und betrachtet Euch!

Wie steht Ihr da?
Welche Schulter hängt tiefer oder höher als die andere?
In welche Richtung neigt sich Euer Kopf?

Welche Form stellt Ihr da?
Was spricht aus Euch?

 

„Sich so sehen, wie man ist“

Lasst diese Eindrücke auf Euch wirken. Manches wird Euch nicht gefallen: Ihr möchtet makellos sein. Lasst das zu, was ist. Versucht es einfach so zu sehen, wie es ist.

Linke Schulter hoch, rechte Schulter tief. Linkes Auge weit, rechtes Auge eng. Mundwinkel gekrümmt. Bestandsaufnahme machen: nichts weiter Ein Abgleich mit der Wirklichkeit. Euch so sehen, wie Ihr seid!

Das ist eine wertvolle Übung: sich so zu sehen, wie man ist. Sich ansehen zu können, ohne in die Bewertung zu fallen. Alles ist einer Bewertung unterlegen. Am meisten Ihr selbst.

Eure eigenen Bewertungen übertragt Ihr auch auf andere. Fangt also bei Euch an.

Seht Euch an.
Erkennt Euch.
Und lasst Euch so sein, wie Ihr gerade seid.

Das ist der erste und wichtige Schritt jeder Veränderung: die Annahme dessen, was ist.

Sehen. Erkennen. Annehmen.

Was gefällt Euch an Euch?
Welche Teile an Euch mögt Ihr?

Lasst auch diese Teile einfach so sein, wie sie sind. Bildet Euch kein Bild darüber. Es ist, wie es ist!

Lernt Euch also neu sehen und setzt Euch mit Eurem Spiegelbild auseinander.
Spiegel Eurer selbst werden.

 

Spiegelmeditation: Medial übermittelt von Stefan Schmid am 22.4.2019. Dieser Text steht zur freien Nutzung zur Verfügung. Veröffentlichung nur möglich unter folgender Quellenangabe: SOLIA – www.solia-channeling.de – Stefan Schmid
Änderungen des Textes Spiegelmeditation sind nicht erlaubt.

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