SOLIA Channeling Oktober


„Hingabe ist eine Entscheidung und eine Freiwilligkeit gleichermaßen. Sie kann niemals erzwungen werden und die Ereignisse, die Euch im Oktober erwarten, lehren Euch, diese Kontrolllosigkeit zuzulassen, sich in Hingabe zu üben und die Wege geschehen zu lassen.“

SOLIA

 

„Ein Reifeprozess hat begonnen. In Euch und in der Welt. Der Oktober wird Euch einen neuen Zugang zu dieser Reife gewähren, wie ein Wein, der im Keller lagert, um sein Aroma zu verbessern, um vollmundiger zu werden, um weicher zu werden – bekömmlicher.

Dieser Reifeprozess ist das zentrale Moment des Oktobers, in dem ihr viel erleben werden. Viele Dinge können sich ereignen im privaten Bereich und Ihr seid eingeladen, diese Dinge mit einer neuen Gelassenheit zu nehmen, ein neues Gefühl zu bekommen, was diese Dinge bedeuten könnten.

Doch im Moment ist wichtig, die Kontrolle fallen zu lassen: immer mehr, immer weiter. Ihr habt fleißig geübt und so könnt ihr nun aktiver die Kontrolle loslassen. Dazu müsst Ihr Euch entscheiden. Um in die Passivität zu kommen, ist die Entscheidung notwendig, loszulassen, die Zügel fallen zu lassen und sich der Kontrolllosigkeit hinzugeben.

Hingabe ist eine Entscheidung und eine Freiwilligkeit gleichermaßen. Sie kann niemals erzwungen werden und die Ereignisse, die Euch im Oktober erwarten, lehren Euch, diese Kontrolllosigkeit zuzulassen, sich in Hingabe zu üben und die Wege geschehen zu lassen. Sich im großen Ganzen wiederzufinden und ein Bewusstsein zu entwickeln für das, was Ihr nicht begreifen könnt. Die Ernte einfahren dessen, was Ihr gelernt habt: sich ein neues Dasein schaffen.

 

Sorgt Euch nicht um die Tage

Die Besonderheit dieses Monats liegt also darin, dass er Unvorhersehbarkeiten mit sich bringt und dieses beunruhigende Gefühl, nicht zu wissen, wo Euch die Wege hinführen, dürft Ihr nun tief in Euch erfahren und Euch einrichten in diesem Gefühl: es nicht abwehren und wahrnehmen, was passiert, wenn Euch die Unvorhersehbarkeit ereilt, wenn Euch der unendliche Raum übermannt und Ihr Euch verloren fühlt in diesem Gefühl. Dann nehmt Euch Momente der Ruhe in denen Ihr beobachtet, wie Ihr früher damit umgegangen wärt und welche Möglichkeiten Euch jetzt zur Verfügung stehen, um dieses Gefühl zu transformieren.

Es geht nicht um das Ablehnen. Es geht um die Annahme des Gefühls und um die Entscheidung und das Erkennen von Möglichkeiten, wie dieses Gefühl und wie die Situationen im Moment umgewandelt werden können in eine andere Realität.

Die Möglichkeiten werden sich bieten: Ihr werdet klar erkennen, was wir damit meinen.

Sorgt Euch nicht um die Tage. Das Tagesgeschehen hat sich einem gravierenden Wandel unterzogen und Ihr dürft nun das Tagesgeschehen noch mehr auf Euch zukommen lassen. Die planerischen Tätigkeiten habt Ihr schon zu einem Großteil abgelegt und wir möchten Euch weiter einladen, dieses Gefühl des „Auf sich Zukommen Lassens“, dieses „wenig vorausdenken“, dieses „immer näher in den Moment kommen“ immer weiter zuzulassen.

Immer näher in den Moment kommen, sich nicht überfordern mit der Prämisse „Sei im Moment“. Doch Ihr dürft Euch diesem Moment annähern: stundenweise, minutenweise, sekundenweise und direkt im Moment. Freut Euch darüber, wenn Ihr die Wunder erlebt, die Euch zu Teil werden, je näher Ihr an diesen Moment heranrückt. Und es wird Euch Vertrauen geben, Euch immer näher an diesen Punk Null heranzubewegen, Euch zu trauen, sich vollkommen hineinzulassen, die Ihr erstrebt und zugleich nicht ertragen könnt. Doch die Näherungsprozesse sind für den Moment vollkommen ausreichen für Euer Wachstum.

 

Was bedeutet zufrieden sein?

Erlaubt Euch, zufrieden zu sein.
Erlaubt Euch Zufriedenheit zu erkennen.

Was bedeutet „zufrieden sein“ für Euch?
Welche Faktoren sind notwendig, um in die Zufriedenheit zu kommen, um zum Frieden zu gelangen?

Zufriedenheit bedeutet im Kern „sich dem Frieden zuzuwenden“. Geht also in Euch und fragt Euch gewissentlich, welche Faktoren Euch Unfrieden bescheren, welche Faktoren Euch aus der Ruhe bringen. Denn Ruhe und Frieden liegen nahe beieinander. Ruhe ist ein Vorbote des Friedens.

Wenn Ihr die Ruhe nicht ehrt und keinen Weg zu ihr findet, dann wird Euch auch der Frieden nicht beglücken können. Ruht Euch aus und kommt in den Frieden.

 

Das Lebensbuffet – ein Geschenk der Existenz

Alles darf, nichts muss: Euer neues Motto.

Ihr habt eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Euch zur Füßen liegen und nun steht Ihr an einem Buffet und dürft Euch bedienen.

Welche Gerichte schmecken Euch wohl?
Wo zieht es Euch hin?
Zum Süßen oder zum Sauren?

Nehmt dieses Buffet zunächst wahr. Nehmt wahr, dass Euch nun unendliche viele Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Ein Geschenk. Es ist ein Geschenk. Das Geschenk der Existenz. Betrachtet Euch dieses Buffet und versucht zunächst in die Dankbarkeit zu kommen. Denn das Müssen – das „Auswählen-Müssen“, führt sehr leicht zu einem Zwang. Zu dem Zwang, Essen zu müssen. Sich entscheiden zu müssen. Doch dieses Lebensbuffet ist da. Es ist die Fülle des Lebens. Und so gern Ihr sie auch hättet, so unendlich kommt sie Euch vor, so unberechenbar, so ungreifbar. Und deswegen entsteht sehr leicht ein Widerspruch zwischen der Fülle und dem Mangel, den Ihr fühlt.

Der Mangel entsteht nicht aus dem nicht vorhandenen Angebot. Der Mangel entsteht dadurch, dass Ihr zögert. Ihr zaudert, Ihr lasst Euch bremsen.

Und wir sagen dies in Liebe zu Euch. Denn dieses bremsen ist ein Teil von Euch, Eure Blockaden, Eure verletzten Anteile, die ihre Zeit brauchen, um sich wirklich aus tiefstem Herzen an diesem Buffet bedienen und beteiligen zu können. Nicht nur im Nehmen, sondern auch im Geben. Und deswegen solltet Ihr Euch zunächst zufrieden geben, dass Ihr die Vielfalt der Möglichkeiten sehen könnt. Ihr alle habt Eure Visionen. Ihr alle habt Pläne. Und auch wenn es Euch noch nicht gelingen sollte, sie in Form zu gießen, so dürft Ihr Euch tief freuen, dass die Möglichkeit besteht, dass es Euch geschenkt und angeboten wird, bestimmte Wege zu beschreiten.

 

Das Universum ist Euer Freund

Nährt Euch also an dieser Vorstellung und freut Euch darüber, dass Ihr nicht entscheiden müsst, dass Ihr nicht gezwungen seid, zu entscheiden. Und doch wird dieses Moment Euer Leben beeinflussen. Die richtungsweisenden Momente entstehen nun einmal durch die Entscheidungen. Doch sie dürfen heranreifen: wie der Wein, der in den Kellern liegt. Er wurde befüllt mit den feinsten Reben und verarbeitet zu einer Flüssigkeit, die in sich arbeitet. Und keine Flasche gleicht der anderen. Auch wenn die Rebsorte die gleiche sein mag, so hat die die eine einen anderen Geschmack, als die andere.

Ihr alle wurdet aus derselben Rebe geboren und es haben sich viele Sorten daraus entwickelt. Die Früchte des Himmels.

Und so dürft Ihr nun in beschenkter Form erfahren, was es bedeutet, eine Frucht Gottes zu sein, Früchte zu tragen, Samen zu sähen und dieses Licht weiter zu geben. Licht zu sein, sich lichten zu lassen und sich in den Schutz des Lebens zu begeben.

Denn das Universum ist Euer Freund. Es ist mehr als das. Ihr wohnt im Universum und das Universum wohnt in Euch.

Die Trennung ist nur ein winziger Moment. Fern und nah. Das Wechselspiel eurer Existenz.

Nähert Euch also diesem Kern. Geht weiter auf dem Weg zu Eurer wahren Natur und genießt alle Wegabschnitte, die Euch auf diesem Weg begleiten.

Wir sind bei Euch in dieser Zeit,
wir grüßen aus der Ewigkeit.

SOLIA

 

 

Monatsbotschaft Oktober 2021